Zahnfleischerkrankungen (Parodontitis)

Parodontitis ist eine weit verbreitete Zahnfleischerkrankung, an der mehr als die Hälfte der Erwachsenen leidet. Sie hat die Karies als wichtigste Ursache für Zahnverlust in der Bevölkerung überholt. Sie wird vielfach unterschätzt – ein schwerer Fehler. Denn die chronische Entzündung des Zahnhalteapparates, die durch Bakterien in Belägen verursacht wird, führt sehr häufig zu einem Abbau des Kieferknochens. Der Zahn wird locker, bis er schließlich ausfällt. Da hiermit kein Krankheitsgefühl mit Schmerzen verbunden ist, leiden viele Menschen an Parodontitis, ohne es zu wissen. Die Erkrankung wird von den Patienten oft erst bemerkt, wenn der Zahn nicht mehr zu retten ist.

Aber nicht nur im Mund richtet die Parodontitis Schaden an. Sie ist eine ernst zu nehmende Erkrankung, die für den ganzen Organismus gefährlich werden kann.

Durch umfangreiche Untersuchungen gilt es als erwiesen, dass bei Parodontitis ein deutlich erhöhtes Risiko besteht für:

  • Die Verschlimmerung einer Zuckerkrankheit
  • Herz- / Kreislauferkrankungen
  • Schlaganfall
  • Gefäßverkalkung
  • Frühgeburten bei Schwangeren und untergewichtige Neugeburten

Wir bieten Ihnen ein umfassendes Konzept zur schmerzfreien Behandlung der Parodontitis an, durch das die Erkrankung in den meisten Fällen geheilt werden kann.

Eine Langzeitbetreuung mit einem regelmässigen Recall-Intervall nach Behandlung (alle drei bis sechs Monate) ist für den dauerhaften Erfolg einer Parodontitis-Therapie unerlässlich. Diese Sitzungen erfolgen bei unserer Dentalhygienikerin. Sämtliche Zahnbeläge werden entfernt, sowie die Mundhygiene kontrolliert und gegebenenfalls optimiert. Zusätzlich werden sämtliche Zähne sondiert und die Taschentiefen überprüft.

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